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Springfield: Profil mit PS und Politik
Die Hauptstadt des Bundesstaates Illinois hat mit dem modernen Lincoln-Museum und dem jährlichen International Route 66 Festival zwei Trümpfe im Tourismus
Springfield, die Hauptstadt des Bundesstaates Illinois, liegt rund 280 Kilometer südlich von Chicago. Der Regionalflughafen der Stadt ist z.B. mit United Airlines ab Chicago zu erreichen, auch als Anschlussverbindung an Flüge aus Deutschland. Bekanntester Bürger der Stadt ist zweifellos Abraham Lincoln, der 16. Präsident der USA. Die Familie Lincoln lebte von 1844 bis 1861 in Springfield, wo der künftige Präsident einige Jahre als Anwalt praktizierte. Das Wohnhaus mit Kanzlei und das Grab von Abraham Lincoln sind Gedenkstätten und können besichtigt werden. Mit dem einzigartigen Projekt Abraham Lincoln Presidential Library & Museum hat der Staat Illinois in Springfield für über 100 Millionen Dollar ein bedeutendes Zentrum der amerikanischen Geschichte und einen Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt geschaffen.
Nicht mit Politik, sondern eher mit PS hat sich ein anderer populärer Bürger von Springfield verdient gemacht. Bill Shea, Seniorchef von Shea’s Gas Station direkt an der Route 66, die durch Springfield führt. Schon vor 50 Jahren begann Bill alles zu sammeln, was mit der historischen Route 66 zu tun hat. Heute ist seine Tankstelle ein Museum der „Mother Road“ und er ist als lebende Legende der historischen Route 66 weltbekannt. Im blauen Overall begrüßt Bill freundlich alle Gäste, die die beeindruckende Sammlung in der Werkstatt seiner Tankstelle sehen möchten. Springfield hat mit dem Dana Thomas House ein herausragendes Beispiel für den Baustil des Architekten Frank-Lloyd Wright und dessen „Prärie-Stil“, mit dem er weilweit bekannt wurde.
Abraham Lincoln Museum: Blick in die Geschichte der USA
Während das Route 66 Festival in Springfield nur an einem Wochenende im Jahr das Leben bestimmt, ist eine andere Attraktion ganzjährig verfügbar: Abraham Lincoln Presidential Library & Museum. Insbesondere das Museum wird international beachtet, es gehört zweifellos zu den modernsten Museen der Welt, was die Konzeption und Präsentation des Themas betrifft. Experten von Disney haben State-of-the-art Techniken des 21. Jahrhunderts angewandt um einen Zeitabschnitt des 19. Jahrhunderts zu präsentieren das fasziniert jeden Besucher. Verbunden mit der lebendigen Darstellung des Lebens und Wirkens von Lincoln in perfekten Dioramen und zwei High-tech Theatern erfährt der Besucher parallel viel vom Leben im Amerika der damaligen Zeit. Selbst Besucher, die sonst weniger gern Museen aufsuchen, sind von diesem Museum begeistert. Schon nach dem Betreten des Foyers wartet die erste Überraschung: Man steht der Familie Lincoln gegenüber, nachgebildet als lebensechte Wachsfiguren. Erste Eindrücke vermittelt die Website des Museums www.alplm.org. Im Gesamtkomplex mit Museum und Bibliothek wird die unglaubliche Zahl von 46.000 originalen Lincoln-Erinnerungstücken aufbewahrt, weiterhin konnten zwölf Millionen Bücher und Dokumente zum Thema Lincoln in Springfield und Illinois zusammengetragen werden. Auf Anfrage stehen historische Originaldokumente für Recherchen zur Verfügung.
Route 66 Festival: Motoren-Konzert zu Ehren der „Mother Road“
Immer mehr Anhänger der legendären Route 66 und Liebhaber klassischer amerikanischer Autos zieht es alljährlich am letzten Wochenende im September nach Springfield zum Route 66 Festival. Für 2006 steht der Festival-Termin bereits fest: 22. bis 24. September. Mit rund 1000 Oldtimern und Showcars aus ganz Amerika ist zu rechnen, die am Festival-Wochenende mit kraftstrotzenden V8-Motoren ein wohlklingendes Konzert zu Ehren der historischen Route 66 geben werden. Alle Autos können in Ruhe besichtigt werden, sie reihen sich in den Straßen der Innenstadt auf, zusammen mit ihren stolzen Besitzern. Das Route 66 Festival hat sich inzwischen zum internationalen Treffpunkt für Freunde historischer amerikanischer Autos und deren Technik entwickelt. Stilechte Live-Musik in den Straßen, kulinarische Stände und reichlich Gelegenheit zum Small-Talk unter Autobegeisterten alles zu Ehren der alten „Mother Road“ gehört ebenfalls zum Zeitvertreib auf dem Festival.
Springfield liegt direkt an der alten Route 66, die zwischen Chicago und Los Angeles über 3600 Kilometer die USA durchquert. Enthusiasten engagieren sich seit Jahren für die Wiederherstellung der historischen Strecke. Mit dem Ergebnis, dass die „Historic Route 66“ schon zu rund 85 Prozent wieder befahrbar ist, zum Beispiel auf dem Weg von Springfield nach Chicago, wo viele alte Stätten an die Glanzzeit der Route 66 erinnern. Darunter die Standard Oil Tankstelle in Odell von 1932, die für ihre herausragende originale Substanz und fachkundige Restaurierung ausgezeichnet wurde. Selbst Geräte und Maschinen in der Werkstatt sind original erhalten. - www.route66fest.com - www.visit-springfieldillinois.com
001 312 427 31 70, und hat montags bis samstags ab 11 Uhr geöffnet. www.berghoff.com
Weitere Auskünfte zu Chicago erteilt das Fremdenverkehrsamt Chicago/Illinois, Scheidswaldstraße 73, 60385 Frankfurt, Telefon 069 255 38 280, www.gochicago.de.
Presse: Claasen Communication, Alsbach, Telefon 06257 68781, 68382, www.claasen.de. info@claasen.de
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